Hallo liebe Besucher*innen!

 

Hier könnt ihr nachverfolgen, wo Rainbow Brushes im Laufe der Jahre überall tätig gewesen ist.

Einige wiederkehrende Engagements in Shoppingcentern oder bei Events wie der Veganmania, dem Murkultur Festival oder in der Volksschule Sr. Klara Fietz habe ich nicht extra aufgeführt, da es davon kaum Fotos gibt.

Oft war ich allein im Einsatz, der Andrang war groß, und ich war so auf das Schminken der Gesichter konzentriert,

dass ich alles andere um mich herum kaum wahrgenommen* – und schon gar nicht fotografisch festgehalten habe.

 

Wären da nicht meine Familie, meine Freunde oder das Eventfotografen-Team, die immer wieder dafür gesorgt haben,

dass es dennoch ein paar schöne Erinnerungen in Form von Fotos gibt… ❤️📸

 

Um Euch diese ansehen zu können, bitte einfach bis ganz nach unten scrollen!

Smash Festival by Artsip, Kasematten Graz 2026

 

 

Eigene Kreativloge beim SMASH Festival am 09. Mai 2026 🎨

 

Presse vor Ort, Fotograf, Videograf, Live-DJs, Food & Drinks sowie zahlreiche Kreativschaffende machten das Festival zu einem lebendigen Treffpunkt der Grazer Kreativszene.

 

Ich wurde beim Lendwirbel entdeckt und am 30. April angefragt, ob ich teilnehmen möchte. Die E-Mail landete zunächst im Werbungsordner, sodass ich sie erst am 7. Mai entdeckte.

Bis zum Festival blieben damit nur noch zwei Tage Vorbereitungszeit.

 

Für meinen Einsatz erhielt ich eine eigene Kreativloge mit etwa 2 x 2,5 Metern Fläche, einem Tisch und vier Stühlen. Zusätzlich wurde mein Angebot über die Social-Media-Kanäle von artSIP sowie auf der Festival-Webseite vorgestellt.

 

Zeitaufwand gesamt: ca. 18 Stunden

• Einkauf: 2 Stunden
• Vorbereitung: 2 Stunden
• Einpacken: 1 Stunde
• Materialtransport am Vortag: 1 Stunde
• Anreise: 30 Minuten
• Aufbau: 2 Stunden
• Festivalbetrieb: 6 Stunden
• Abbau: 2 Stunden
• Abreise: 30 Minuten
• Auspacken: 1 Stunde

 

Eine Trinkgeldkasse war im Rahmen des Festivals nicht vorgesehen.

Zusätzlich entstanden Materialkosten und Materialverbrauch von rund 100 €.

Im Zentrum meines Angebots standen Henna-Tattoos und ein Kinderatelier.

Ziel war es, Besucher einen kreativen Raum zum Mitmachen, Ausprobieren und Gestalten anzubieten.

 

Die Erfahrung vor Ort war kreativ, inspirierend und hat mir Freude gemacht. Gleichzeitig wurde mir bewusst,

wie viel Arbeit hinter einem solchen Einsatz steckt, die für Besucher oft unsichtbar bleibt.

Im Nachhinein wurde von artSIP eine Rechnung über 60 € gestellt, die laut Rückmeldung telefonisch vereinbart worden sein soll. Diese Vereinbarung war für mich nicht mehr eindeutig nachvollziehbar.

 

Die Situation hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, finanzielle Rahmenbedingungen und Kostenübernahmen bereits im Vorfeld klar und schriftlich festzuhalten. Rückblickend war die Teilnahme eine interessante Erfahrung und eine Gelegenheit,

Teil eines kreativen Festivalformats zu sein.

 

Letztlich einigten wir uns darauf, dass weder die Rechnung von artSIP noch eine Materialkostenabrechnung meinerseits gestellt wird. Damit war die Angelegenheit zwar geklärt, wirtschaftlich blieb für mich jedoch ein Minus, da ich Zeit, Material und Vorbereitung selbst finanziert habe.

 

 Wirtschaftlich war der Einsatz für mich daher nicht tragfähig, weshalb ich mich entschieden habe, an diesem Format künftig nicht mehr teilzunehmen. 

 

Nach meinem ehrenamtlichen Einsatz und den selbst finanzierten Material- und Vorbereitungskosten würde ich das Festival künftig nur noch als Besucherin mit einer Einladung oder Freikarte besuchen. :)

 

Lendwirbel, Mariahilferplatz Graz 2026

 

Mein Einsatz beim Lendwirbel am 01. Mai 2026🎨

 

Der Lendwirbel 2026 ist ein mehrtägiges Nachbarschaftsfestival im Grazer Bezirk Lend 🎉.

Straßen, Plätze und Innenhöfe verwandeln sich dabei in lebendige Begegnungsräume mit Kunst, Musik, Workshops und vielen Mitmachangeboten für Groß und Klein 🏘️🎶.

Der Fokus liegt auf Gemeinschaft, Kreativität und dem Miteinander im Stadtteil.

Ich kam pünktlich – was sich im Nachhinein als Fehler herausstellte 😅. Denn wenn im Programm der Beginn des Kinderschminkens angegeben ist, bedeutet das offenbar auch, dass viele Mamas und Papas, die sich nicht lange anstellen wollen, gleich zu Beginn kommen 👨‍👩‍👧‍👦. Das wiederum heißt: Ich brauche Tisch und Bänke eigentlich mindestens eine Stunde vor meinem offiziellen Start.

Zu einem entspannten Beginn gehört für mich, alles in Ruhe auszupacken, zu sortieren, zu kontrollieren, Wasser zu holen, meine Wertsachen sicher zu verstauen – kurz gesagt: den Platz einsatzbereit zu machen 🧰✨.

Ich war also pünktlich laut Programm vor Ort, musste aber dennoch eine halbe Stunde warten, bis ich überhaupt einen Tisch bekam ⏳. Die Vorgänger waren noch im Flow und hörten nicht rechtzeitig auf, und ich sollte ihre Biertische und Bänke übernehmen.

Inzwischen hatte sich bereits eine Schlange gebildet 🧍‍♀️🧍‍♂️🧍. Dadurch blieb mir keine Zeit mehr, meine Schilder vorzubereiten – weder das Pausenschild noch das mit den Zeiten fürs Kinderschminken 🪧.

Während andere entspannt ihre Projekte umsetzen konnten, hatte ich als Kinderschminkerin durchgehend Akkordarbeit zu leisten 🎨⏱️. Ein Kind nach dem anderen, kaum Zeit zum Durchatmen – die Schlange riss nicht ab.

Ich setzte mich zunächst in den Schatten 🌳, doch die Sonne wanderte weiter, und bald saß ich in der prallen Hitze ☀️🔥. Sie brannte auf mein Gesicht und mein Dekolleté, was das Schminken sehr anstrengend machte. Ein fixer Schattenplatz oder zumindest ein Sonnenschirm wäre hier wirklich wichtig! ⛱️

Irgendwann kamen die Capoeira-Leute und benötigten den Platz 🤸‍♂️. Sie boten mir zwar an, mir beim Übersiedeln zu helfen – allerdings genau während meiner Pause 😬. Zum Glück war jemand vom Lendwirbel-Team vor Ort und passte auf meinen Platz auf, sodass ich immerhin 30 Minuten Pause machen, etwas essen und trinken konnte 🥪🥤. Das war sehr hilfreich, sonst hätte ich gar keine Pause gehabt.

Insgesamt war es ziemlich stressig: viele Leute, und ich war allein 😵‍💫. Trotzdem verlief alles ohne unangenehme Zwischenfälle zwischen den Besucher 👍. Der Andrang war groß, sodass ich keine Zeit für zusätzliche Fotos hatte 📸❌ – die Schlange war einfach zu lang. Es wäre definitiv besser, wenn mehrere Personen gleichzeitig schminken würden und nicht nur eine 👩‍🎨👩‍🎨.

Sehr positiv war, dass ich die Materialkosten erstattet bekomme und meine Schatzkiste aufstellen durfte 💰🎁.

Anders als beim Grieskram musste ich keinen Anteil meines Trinkgelds abgeben. Das hat mich sehr entspannt und dankbar gemacht 🙏.

Auch die Betreuung durch das Lendwirbel-Team war hervorragend 💬✨. Die Kommunikation per E-Mail war klar, schnell und sehr hilfreich – alle meine Fragen wurden beantwortet. In der Praxis kam es dann jedoch zu etwas Chaos, vor allem wegen Terminüberschneidungen und der verspäteten Bereitstellung der Tische 🔄.

Trotzdem wurde ich mit Essen und Getränken versorgt 🍽️🥤, und es wurde mir sogar ein Schild gebastelt –

das habe ich sehr geschätzt 💛.

Nach meinem offiziellen Einsatz brauchte ich noch etwa eine Stunde, um alles zusammenzuräumen 🧹.

Danach wollte ich eigentlich selbst noch den Lendwirbel erleben und mir etwa eineinhalb Stunden Zeit dafür nehmen 🎉. Doch ich war schlicht zu müde 😴. Stattdessen bewegte ich mich nur noch durch die Menschenmengen – zu viele Eindrücke, zu viel Lärm, einfach zu viel von allem 🔊👥.

Umso schöner war der Moment, als ich schließlich auf mein Fahrrad stieg 🚲 und nach Hause fuhr –

 

zurück in die Ruhe 🏡🌙.
Allerdings nur kurz… denn am nächsten Morgen wurde ich schon früh von meinem hungrigen und lebensfrohen, spielfreudigen Söhnchen geweckt 🧸🥐😄 – Gääähn!

Halloween, Citypark Graz 2025

 

🎃 Ein schöner Start mit bitterem Abgang

 

 Dieses Jahr habe ich an Halloween nicht wie gewohnt gemalt. Letztes Jahr war ich krank, und ein Jahr zuvor befand ich mich noch in Karenz.

Die Geburt meines Sohnes hat mir eine neue Welt eröffnet – die Kinderwelt.

 

Früher habe ich zu Halloween hauptsächlich in der Partyszene gemalt, vor allem Erwachsene. Dementsprechend schaurig und furchteinflößend waren auch die Motive. Dieses Jahr wollte ich bewusst etwas zurücktreten. Immerhin gibt es jeden Tag genug Horror und Alpträume in der Welt – man muss nur die aktuellen Medien verfolgen. Ein wenig Grusel ist dann doch etwas anderes 👻.

 

Meine Motive beschränkten sich heuer auf süße Geister, Kürbisse, Fledermäuse, niedliche Spinnen, Kätzchen, Vogelscheuchen, ein paar Sugarskulls, ja sogar Schmetterlinge, Mäuse und ein Häschen – und die Totenköpfe malte ich absichtlich niedlich. Dafür benötigte ich keine Vorlagen; meine Facepaint-Motiv-Mappe diente lediglich als Backup.

 

Ich habe mehrfach die Erfahrung gemacht, dass aufwendig gestaltete Vorlagenmappen oft zerfleddern und zu viele Designs die Kinder bei der Auswahl überfordern. Sie brauchen häufig lange, um sich zu entscheiden, und bei einer längeren Warteschlange wird das schnell zum Zeitfresser. Deshalb ist es meist kontraproduktiv, ihnen die gesamte Mappe vorzulegen. Es war ganz einfach: Meist habe ich Motive passend zu den Kostümen der Kinder gemalt.

 

📸 Bild: „Spooky Night“, gemalt Ende September 2025 bei einer privaten Kinderparty in Gleisdorf/Stmk.

 

Schminken (angemeldet & versichert)

Der größte Vorteil daran, angemeldet zu sein:

Alles ist klar geregelt. Ich bekomme eine feste Zeit,

das Material ist gestellt, und ich werde pro Stunde bezahlt.

Das fühlt sich fair und gut an.

Ein weiterer Pluspunkt:

Ich habe endlich eine Schminkbühne.
Da ich sonst meist mobil unterwegs bin, wäre es gar nicht möglich, große oder schwere Bühnenteile mitzunehmen.

Hier war alles vorbereitet – ich konnte einfach loslegen.

Und: Ich hatte eine Kollegin, was bei großem Andrang unheimlich hilfreich war. 

Mein Hobby wurde – zumindest für einen Tag im Jahr – zu meinem Beruf. So wie andere täglich in die Arbeit fahren, um in einer Bäckerei Kaffee zu servieren oder beim Friseur Haare zu schneiden, gehe ich an diesem Tag eben zum Schminken.

Kinderschminken wird nicht täglich gebraucht –genau das macht es zu etwas Besonderem: 

für die Kinder, für die Eltern und auch für mich.

Das Material

Die verwendeten Farben waren zwar hochwertig, aber nicht besonders gepflegt.

Auch die Pinsel entsprachen eher einfacher Massenware. Einige Konturenstifte, Kajal und Eyeliner waren bereits eingetrocknet, das Glitter eher unspektakulär –

immerhin gab es einen passenden Applikator.
Auf Schablonen, Splitcakes oder Spezialeffekte wurde vollständig verzichtet.

Und trotzdem zeigte sich: Mit einer soliden Grundausstattung lassen sich wunderschöne Ergebnisse erzielen.

 

Die Freude der Verwandlung

Beim Kinderschminken geht es nicht um Perfektion, nicht um Trends oder darum, aktuelle Figuren bis ins Detail nachzubilden. Auch nicht um die grellsten oder aufwendigsten Designs.

Es geht um etwas viel Wertvolleres: die Freude an der Verwandlung. Um das Strahlen in den Augen eines Kindes,

wenn es für einen Moment in eine andere Rolle schlüpfen darf. Darum, sich einfach besonders zu fühlen.

Kinder haben dabei keine überhöhten Erwartungen. Sie freuen sich über das bemalt werden selbst.

Mit einer kleinen Auswahl guter Farben entstehen auch ohne Spezialeffekte kleine Kunstwerke.

Oft sind es eher die Erwachsenen, die bestimmte Vorstellungen haben. Die Kinder hingegen sind meist offen, bescheiden und dankbar – und genau das macht diese Arbeit so besonders.

 

 

Minimalismus statt Überfluss. Nachhaltigkeit statt Konsumdenken.

Das Publikum

 

Ein großer Teil der Kinder, die sich anstellten, kam aus Familien mit vielfältigen kulturellen Hintergründen, unter anderem aus dem Balkan sowie aus arabisch- und orientalisch geprägten Regionen. Die Kommunikation erfolgte teilweise auch auf Englisch, was den Austausch gut unterstützte. 

 

 

Viele Familien wirkten eher einfach und bescheiden, zugleich aber sehr herzlich und dankbar dafür, dass ihre Kinder kostenlos geschminkt wurden.

Aber wie immer gab es auch diesmal die ein oder anderen „Ausreißer“ –

 

Eltern, die ihre Kinder zum Schminken drängten, obwohl diese Angst hatten und teilweise weinten. Selbstverständlich weigerte ich mich, ein weinendes Kind zu schminken, und erklärte das der betroffenen Mutter mehrfach.

 

Manche Eltern versuchten auch, sich vorzudrängeln, was zu unangenehmen Zwistigkeiten in der Schlange führte.

Meine Kollegin und ich mussten die Situation jeweils klären. Mit der Zeit fassten die meisten Eltern Vertrauen zu mir und verstanden, dass ich den Ablauf fair und respektvoll handhabe. Deshalb fragten sie mich kurz vor dem offiziellen Ende,

ob ich ihre Kinder noch schminken würde, auch wenn das Kinderschminken eigentlich bis 16:00 Uhr ausgeschrieben war. Einige von ihnen hatten wirklich lange und geduldig gewartet, und ich wollte nicht, dass sie unglücklich nach Hause gehen.

Ich erwiderte, dass ich die Kinder natürlich noch schminken werde, allerdings in kleinerer Version –

also schnelle, einfache Motive. Die Eltern waren sehr dankbar und stimmten sofort zu. Ich begann, kleine und schnelle Designs zu malen, als plötzlich…

 

Und zu guter Letzt: die Eventagentur

...eine junge Frau, die ein T-Shirt mit dem Namen der Agentur trug, begann immer schneller, den Stand abzubauen –

und damit durchkreuzte sie mein Vorhaben und störte meinen Malprozess erheblich.

Sie räumte währenddessen sogar Pinsel, Farben und weiteres Material weg, während meine Kollegin und ich noch schminkten, mit den Worten, dass sie nur bis 16:00 Uhr bezahlt werde und keine Zeit habe zu warten.

Über die Information, dass der Stand exakt um 16:00 Uhr abgebaut werden sollte, war ich vorher nicht informiert – hoffentlich hatte ich das nicht übersehen. Jedenfalls versuchte ich immer schneller zu arbeiten, während sie immer hastiger abbauen musste.

Die Eltern begannen sich zu beschweren, wurden frustrierter und trauriger, warfen vermehrt Trinkgeld in den Becher oder baten darum, ihre Kinder selbst schnell bemalen zu dürfen.

Und dann wurde auch ich leider etwas verärgert – ich war im Flow und wollte mein Versprechen halten.

Aber es gelang mir nicht. Die Mitarbeiterin der Eventagentur war schneller, und ich war hin- und hergerissen zwischen der wartenden, enttäuschten Menge, der Mitarbeiterin der Agentur, für die ich schließlich arbeitete,

und mir selbst.

 

 

Am Ende entwickelte sich die Situation in eine unangenehme und zunehmend angespannte Richtung.

Einige Eltern begannen sich zu beschweren, die Stimmung kippte spürbar, und auch ich geriet unter Druck. Die Mitarbeiterin der Agentur reagierte schließlich ebenfalls gereizt und wies die wartenden Familien in einem schroffen Ton ab, beinahe so, als wolle sie die Menschen vertreiben.

Ihr Verhalten wirkte wenig empathisch und für die Situation eher kontraproduktiv.

Ich hingegen versuchte weiterhin, ruhig zu bleiben, den Fokus auf die Kinder zu legen und möglichst fair mit allen Beteiligten umzugehen.

Dennoch ließ sich die Situation nicht mehr entspannen, und nach und nach löste sich die Warteschlange auf.

Besonders in Erinnerung blieb mir eine Frau, die zur Mitarbeiterin sagte:
„Ich wünsche Ihnen, dass Sie das eines Tages zurückbekommen.“ – eine deutliche Reaktion auf den Umgang mit den wartenden Familien.

Für mich hat dieses Erlebnis einmal mehr gezeigt, wie entscheidend Geduld, Freundlichkeit und ein respektvoller Umgang sind – gerade bei Veranstaltungen mit Kindern.

 

Selbst unter schwierigen oder unprofessionellen Umständen kann man versuchen, den kleinen Gästen ein schönes Erlebnis zu bieten. Und doch hatte dieser Tag, passend zum Anlass Halloween, keinen besonders versöhnlichen Ausklang. 🎃

Auch mein Einsatz bei dieser Eventagentur endete an diesem Punkt –

nicht zuletzt, weil das Ende meines Einsatzes nie klar kommuniziert wurde und ich mich in der Situation wenig wertgeschätzt fühlte. 

 

Grieskram, Graz 2025

Das Grieskram Festival in Graz ist ein Nachbarschaftsfest mit starkem Fokus auf Kunst, Kultur und Kulinarik,

das bewusst Menschen aus verschiedenen sozialen und kulturellen Hintergründen zusammenbringt.

Organisiert von Vereinen, Anwohner:innen und Institutionen, soll es das Griesviertel als lebendigen, vielfältigen Stadtteil präsentieren. Das Festival legt großen Wert auf Austausch, Zusammenarbeit und Begegnungen zwischen unterschiedlichen Gruppen.

Politisch nimmt das Festival keine klare Partei- oder Richtungszuordnung ein, zeigt aber deutlich Werte wie Gemeinschaft, Offenheit und Inklusion. Es ist ein Beispiel dafür, wie bürgerschaftliches Engagement den sozialen Zusammenhalt stärken und lokale Gemeinschaften fördern kann.

 

 

Rückblick: Schminkeinsatz am Grieskram 🎨✨

 

Mein bisher erfolgreichster Einsatz im Jahr 2025 – 6 Stunden am Stück ohne Pause durchgeschminkt! 💪

Eigentlich wollte ich schon um 10:30 starten, aber es war noch ruhig. Also habe ich meinen Platz vorbereitet und später um 12:30 begonnen.

Von da an: großer Andrang, keine Pause und leider keine Fotos – dafür viele strahlende Gesichter 😊.

 

Warum es gut lief 🌟

💼 Ich habe meinen Schminkkoffer aufgerüstet: alte Farben entsorgt, ihn mit neuen Farben im Wert von ca. € 600.- gefüllt, zusätzlich Glitzergel, Splitcakes, Schwämme und Pinsel ergänzt.

📖 Auch meine Schminkmappe ist erneuert und aktuell – so war für jedes Kind ein passendes Motiv dabei.

Ich musste nicht einmal aufs Handy schauen, weil ich ein Motiv nicht kannte.

✨ Highlight: Ihr werdet es kaum glauben – diesmal habe ich es geschafft: Ich habe tatsächlich Stitch geschminkt! 🩵

Und er ist richtig toll geworden. Leider gibt es kein Foto, aber das wird nachgeholt!

 

 

Besonderes Feedback 💬

👏 Eltern und Zuschauer sprachen mich nach dem Einsatz an – sie waren begeistert und dankbar für meine Arbeit.

🤝 Eine Mutter, Illustratorin von Beruf, hat mich sogar kurz entlastet: Sie hat mein Wasser gewechselt und ein paar Schmetterlinge gemalt – sehr lieb und hilfreich. Danke nochmal an diese freundliche Mama! 💐

🎨 Dabei habe ich ausnahmsweise auch meine Farben geteilt – allerdings nicht die neuesten und schönsten.

Grundsätzlich mag ich das nämlich überhaupt nicht. Immer wieder kommt es vor, dass ungeduldige oder übergriffige Mütter mich tatsächlich fragen, ob sie meine Farben benutzen dürfen, um ihre Kinder selbst zu schminken.

Eine ziemlich merkwürdige Idee… 🙈

 

 

Organisation 🗂️

Dank eines Schildes mit „Ende“ konnte ich die Schlange fair beenden, ohne wartende Kinder plötzlich enttäuschen zu müssen. Außerdem hatte ich dadurch noch genug Zeit (ca. 45 Minuten), den Platz bei Tageslicht aufzuräumen, bevor es dunkel wurde.

 

 

Herausforderungen

🤕 Durchgehend Kopfschmerzen, aber ich habe auf genug Trinken geachtet.
📖 Kinder wollten die Motivmappe fast zerfleddern – fürs nächste Mal gibt’s eine „Gebrauchsanweisung“ dafür 😉.

 

✨ Alles in allem: ein voller Erfolg – mit viel Dankbarkeit, tollen Ergebnissen und wieder neuen Erfahrungen

      fürs nächste Mal! 💖

 

 

Chiala Afrika Festival, Graz 2025

Am 22. August 2025 besuchte ich das Chiala Afrika Festival 🌍✨

– mit dem Wunsch, mich freiwillig im Kinderprogramm beim Kinderschminken einzubringen. 🎨 Der Veranstalter willigte ein.

 

Am 23. August sicherte ich für mich und die anderen Schmink-Mädels vor Ort einen Platz im Schatten unter einem Baum 🌳 – direkt neben der Hüpfburg. 🤸‍♀️Die Mädls hatten keine Trinkgeldbox dabei, weshalb ich ihnen eine organisierte.  Das war mit dem Veranstalter auch abgesprochen. 

 

 

 

mein start am festival

Nach einem eher ruhigen Start bat ich jedes einzelne Kind

(bzw. die Eltern), ob ich ein Foto machen darf. 📸

Die Ergebnisse seht ihr unten in der Galerie. ✨

In Zukunft werde ich Einverständniserklärungen für die Verwendung von Fotos direkt am Stand auflegen – das spart viel Nachfragen.

📝Eine meiner Schminkkolleginnen hatte zudem ein Pause-Schild dabei – eine großartige Idee! 💡

Ein solches Schild signalisiert ganz transparent:

Jetzt Pause – danach bin ich wieder da.

Ohne sichtbare Pausen war ich mittendrin, vergaß zu trinken, 🥤zu essen, 🍎 auf Toilette zu gehen 🚻 oder auch nur das Pinselwasser zu wechseln. Mit der Zeit wurde ich dadurch immer erschöpfter. 

Als es später wurde, schminkte ich noch drei Kinder mit viel Hingabe 💖 Plötzlich begann es zu tröpfeln 🌧️.

Unter dem Baum hatte ich kaum Schutz und die Sorge wuchs, dass der Regen meine Farben ruinieren könnte. 🎨💦

Für den Abbau und das Reinigen brauche ich in der Regel 40–60 Minuten

 

Was dann passierte – und was ich bereue

Ich war so sehr mit mir selbst, meiner Müdigkeit und dem Schminken beschäftigt 😩🎨, dass ich den Blick für das,

was um mich herum geschah, völlig verlor.

 

Photo links: Ein lustiger Freund mit seiner Kamera :)

 

Bis etwa 18:15 hatte ich fast nur Kinder mit heller Haut geschminkt, 

meist in Begleitung ihrer Eltern.

Doch dann stand plötzlich eine Schlange älterer Mädchen (8–12 Jahre) mit dunklerer Hautfarbe vor mir.

Genau jene Zielgruppe, für die das Festival eigentlich steht:

Toleranz, Respekt, Gemeinschaft, Teilhabe von Migrant*innen, Antirassismus. 🌍✨

 

Doch in diesem Moment dachte ich nur an mich: erschöpft und ungeduldig 😓 – und auch daran, dass in Österreich Kinder unter 18 Jahren eigentlich nur geschminkt werden dürfen, wenn ihre Eltern zustimmen. Normalerweise bin ich niemals so gesetzestreu oder bürokratiehörig⚖️🙃, aber in meiner Müdigkeit suchte ich wohl innerlich nach einer Ausrede, um den wachsenden Druck und die Schlange vor mir loszuwerden.

 

Ich ließ sie warten, verwies sie an meine KollegInnen, brach ab – anstatt ihnen das zu geben, was sie verdient hätten: Wertschätzung, Sichtbarkeit und ein kleines Funkeln, das sie strahlen lässt. 💖🌈

 

Gerade Mädchen in diesem Alter – inmitten von Pubertät, Unsicherheiten und Vergleichen – sehnen sich nach Bestätigung. Doch ich habe sie nicht gesehen.

 

Ein schwarzes Mädchen blieb lange stumm neben mir sitzen, sah mir beim Aufräumen zu. Das Glitzer in meinem Schminkkoffer faszinierte sie offensichtlich ✨ – und der Anblick ihrer enttäuschten Augen brannte sich in mein Herz. 💔

 

 

 

Möglicherweise lag meine Reaktion auch daran, dass ich sehr spontan bei diesem Festival eingesetzt war, ohne zuvor alle wichtigen Abläufe mit der Organisation zu klären.

 

Da es sich zudem um einen freiwilligen und unbezahlten Einsatz handelte und Materialkosten nicht erstattet wurden,

hatte ich das Gefühl, besonders sorgfältig mit meinen Farben umgehen zu müssen.

Erkenntnis und Ausblick

 

Es bleibt eine große Herausforderung, in Momenten von Müdigkeit, Hunger oder schwindender Energie die eigene Grenze zu wahren – und zugleich bewusst für andere da zu sein. Doch genau darin liegt der Unterschied:

 

Eine Facepainterin mit Herz schafft es, diesen Balanceakt zu meistern. 🎨💖

Ich weiß, dass ich dort noch nicht ganz angekommen bin.

Aber ich nehme mir fest vor, weiter daran zu wachsen –

Schritt für Schritt, mit jeder Erfahrung. Damit mir solche Situationen künftig nicht mehr passieren, sondern zu Lernmomenten werden, 

die mich stärken. 🌱✨

Altstadtzauber, Klagenfurt 2025

Altstadtzauber 2025 – heiß, bunt und lehrreich ☀️🎨✨

 

Eigentlich hatte ich geplant, dieses Jahr alleine zum Altstadtzauber zu kommen. Doch der Stadtrichter zu Clagenfurth bestand darauf, dass ich mit einer zweiten Person arbeite. Also fragte ich meine Kollegin Katharina, die zwar schon voll und ganz mit ihren eigenen Projekten beschäftigt war, aber immerhin genau wusste, was sie dort erwartete – schließlich war sie in den letzten Jahren immer dabei.

Sie sagte zu, und ich freute mich, dass sie motiviert war. Im Team ist es schließlich immer lustiger, und so war ich froh, dass sie mich auch dieses Jahr wieder begleitete. 🤝✨

 

Am 8. und 9. August standen Katharina und ich bei hochsommerlichen Temperaturen im Einsatz. Das Zelt war stickig, und direkt vor meinem Platz wurden Biertische gestapelt, sodass der Zugang blockiert war.

Die Warteschlange stellte sich deshalb eher bei den Kolleginnen davor an. 

 

 

 Für Katharina stand der Altstadtzauber dieses Jahr eher im Hintergrund, dennoch gab sie ihr Bestes und brachte sich mit vollem Einsatz ein. Ihre Schminktechniken entsprachen jedoch eher einem Stil von vor einigen Jahren, sodass sie mit den aktuellen Trends nicht ganz mithalten konnte – was vermutlich dem ein oder anderen modernen Kinderauge auffiel. 🤷‍♀️🎨

Ich selbst lag irgendwo dazwischen: Manche Designs gingen mir blitzschnell von der Hand, andere brauchten noch etwas mehr Zeit. Aber wie bei jeder kreativen Arbeit gilt – bei den Skills ist immer noch Luft nach oben. ✨

 

Früher war ich oft die Erste und manchmal sogar die Einzige beim Altstadtzauber. Dieses Mal war ich mit meinem Platz im Eck leider die Letzte in der Reihe. Vor mir saßen und standen drei Schminkdamen mit modernem Equipment: Splitcakes, Schablonen, Glitter – alles dabei. Katharina hatte ihr Equipment seit 2017 unverändert dabei, und ich selbst lag irgendwo dazwischen. Fazit: Mein Schminkkoffer braucht nun erneut ein Update, um wieder ganz vorne mitzuspielen. 🧴✨🆙

Aber zumindest hatte ich etwas dabei, was die anderen nicht hatten:

HENNA – ein kleines Extra, das relativ gut ankam, vor allem bei jenen, die bereits mit der Hennakunst vertraut waren.✋🌿

 

 

Die euphorische, aufstrebende Energie und die berauschenden Glücksgefühle aus den Anfangsjahren sind mittlerweile etwas ruhiger geworden – dafür schätze ich jetzt umso mehr die kleinen besonderen Momente bei jedem Einsatz.
Mein Neffe Elliot wünschte sich einen Drachen mit Feuer, und es wurde ein lindwurmähnlicher Drache –

das Wahrzeichen von Klagenfurt. 🐉
Die dreijährige Tochter meiner Freundin Elfrun verwandelte sich dank der One-Stroke-Technik in eine elfengleiche, Waldfee ähnliche Gestalt. 🧚‍♀️Da mir beide Kinder vertraut waren, wählte ich intuitiv Motive,

die ihrem Namen und Wesen entsprachen und nutzte keine Vorlage. Sie waren sehr glücklich mit dem Ergebnis :)
Und ein stolzer Familienvater ließ sich als Clown schminken, um seinen Sohn zu begeistern. 🤡

 

Weniger erfreulich war eine Mutter, die ohne meine Erlaubnis ein Motiv aus meiner selbst erstellten Vorlagenmappe fotografierte, um damit zu einer Schminknachbarin zu gehen. Das hat mich wirklich geärgert.

 

 

Eine weitere Mutter äußerte ihren Unmut darüber, dass ihre Tochter lange anstehen musste und anschließend enttäuscht war, weil ich „Lilo & Stitch“ nicht parat hatte. Infolgedessen beschwerte sie sich darüber, dass sie sich an anderer Stelle erneut anstellen musste.

Ich hatte keine Gelegenheit, anhand einer Vorlage nachzusehen oder das Motiv auszuprobieren.

Grundsätzlich konnte ich ihre Frustration nachvollziehen, da die Wartezeit für sie vermutlich ärgerlich war. Gleichzeitig kannte ich das Motiv „Lilo & Stitch“ in diesem Moment nicht und hätte es nur mithilfe einer Vorlage umsetzen können. Dafür fehlte jedoch die nötige Zeit und Geduld ihrerseits, da sie nicht warten wollte, bis ich eine passende Referenz am Handy gefunden hätte, und auch keine improvisierte Umsetzung wünschte.

 

Aber jetzt möchte ich von ganzem Herzen Danke sagen an den künstlerischen Leiter des Altstadtzaubers, der nicht nur für Musik und Kleinkunst verantwortlich ist, sondern auch uns Künstlerinnen und Künstler über viele Jahre betreut und sich während des Einsatzes fürs Wohlergehen aller sorgt.

Wir wurden bestens versorgt –

es gab genug zu essen und zu trinken. Vielen lieben Dank dafür! 🙏🎶🍽️

Die Übernachtung im Mladinski Dom war angenehm –

das Frühstück lecker und die Lage praktisch.

Mit dem Bus ist die Altstadt schnell und unkompliziert erreichbar,

was den Aufenthalt sehr entspannt machte.

🛏️🥐🚌

 

Der geplante Badetag im Wörthersee nach dem Altstadtzauber

fiel zur Hälfte ins Wasser. Wahrscheinlich habe ich mich bei einem kränkelnden Kind in Kombination mit Stress angesteckt. Jetzt heißt es erst einmal Bettruhe, Nasen- und Rachenspray sowie Mexalen. 🤧🛌💊

 

Ich freu mich riesig auf den Altstadtzauber am Fr 07. und Sa 08. August 2026. Doch wer wird mich dieses Jahr begleiten?

 

 

 

 

 

 

 

Klick to enlarge!

Hat sich das Kinderschminken im Laufe der Zeit verändert? 

 

Ich finde schon, dass sich das Kinderschminken in den letzten Jahren spürbar verändert hat.

Früher war es oft ein spielerisches, kreatives Erlebnis, bei dem individuelle Motive und das gemeinsame Malen im Vordergrund standen.

 

Heute hingegen sind die Erwartungen von Kindern und Eltern häufig viel konkreter: Sie wünschen sich genau die Motive, die gerade angesagt sind – bekannte Figuren und Designs aus Medien oder vom Freundeskreis. 📱🦄🐾

Bei größeren Events steht außerdem oft Schnelligkeit im Vordergrund, um möglichst viele Kinder zu schminken.

 

Kinderschminken geht inzwischen in Richtung Massenabfertigung:

Schnell, perfekt, knallig. Die Kinder wünschen sich keine Eigenkreationen mehr, sondern das schillerndste und perfekteste Design, genau wie sie es auf der Vorlage sehen. Egal ob Einhörner, Regenbögen, Elsa, Paw Patrol oder Lilo & Stitch –

die Erwartungen sind hoch, und die Technik muss mithalten. 🦄🌈👸🐾

 

Deshalb werden häufig Schablonen verwendet und mit sogenannten Splitcakes gearbeitet – das sind spezielle Schminkfarben, bei denen mehrere Farbstreifen in einer Palette so angeordnet sind, dass man mit einem Pinsel oder Schwämmchen beim Eintauchen mehrere Farben gleichzeitig aufnimmt. So entstehen mehrfarbige Effekte und Farbverläufe mit nur einem Pinselstrich, was das Arbeiten deutlich schneller macht. ⏱️🎨

 

Das heißt aber nicht, dass kreative Eigeninterpretationen keinen Platz mehr haben – sie sind nur vielleicht seltener gefragt oder passen nicht immer zum Zeitdruck bei Großveranstaltungen.

 

Wie ich das persönlich handhabe? Ich versuche einen Mittelweg: Zwar habe ich eine Vorlagenmappe dabei – für Kinder,

die Schwierigkeiten bei der Motivauswahl haben und sich nicht entscheiden können. Trotzdem sage ich immer ehrlich,

dass das Ergebnis nie exakt wie auf der Vorlage wird. Meine Erfahrung zeigt, dass meine Motive am schönsten werden, wenn ich nicht stur abmale, sondern meiner Kreativität freien Lauf lasse.

 

So bleibt das Schminken individuell und lebendig – genau das, was hoffentlich noch der Großteil der Kinder am meisten schätzt. 💡❤️

Faschingsdienstag, Murpark Graz 2024


Altstadtzauber, Klagenfurt seit 2017

Facepainting beim Altstadtzauber Klagenfurt 🎨✨

 

Der Altstadtzauber Klagenfurt ist ein jährlich stattfindendes Straßenkunst- und Kulturfestival, das die Innenstadt in eine lebendige Bühne verwandelt. Organisiert von den Stadtrichtern zu Clagenfurth in Zusammenarbeit mit der Stadt Klagenfurt, zieht es zehntausende Besucher aus dem gesamten Alpen-Adria-Raum an.

 

Mitten im Trubel, im Landhaushof, war ich mit meinem Facepainting-Stand dabei. Umgeben von Live-Musik, Straßenkünstlern und fröhlicher Stimmung bemalte ich unzählige Gesichter – von bunten Tiermotiven bis hin zu fantasievollen Masken.

 

Die Atmosphäre war jedes Jahr einzigartig: volle Gassen, spontane Auftritte und ein begeistertes Publikum, das sich von der Magie des Festivals mitreißen ließ. Der Altstadtzauber Klagenfurt ist für mich mehr als ein Event – es ist ein Erlebnis, das ich immer wieder gerne mit meinen Farben bereichere! 🎭✨

Valentinstag & Fasching, Graz 2020-2023

Ich male nicht nur auf Auftrag, sondern auch spontan – aus Leidenschaft, um mich künstlerisch auszudrücken

und um Stimmungen zu heben. Zu besonderen Anlässen, um die Welt ein wenig bunter zu gestalten.

Besonders während der Corona-Pandemie (März 2020 bis Juni 2023) hat Facepainting in meinem Freundeskreis eine tiefere Bedeutung gewonnen: Es wurde zu einem Mittel der Verbundenheit, brachte uns trotz Distanz einander näher und schenkte Momente der Freude, Unbeschwertheit und Lebensfreude in einer herausfordernden Zeit.

 

Ich schminke liebend gern im privaten Umfeld, um unvergessliche Erlebnisse zu schaffen und besondere Momente gemeinsam zu genießen. Und in manchen Augenblicken bemale ich mich gelegentlich auch mal selbst..... 🎨✨

 

💓🌹💓
If others doubt you,
believe in yourself.
If others silence you,
let your voice shine.
If others bring you down,
lift yourself higher.
If others see flaws,
embrace your beauty.

You are a Flower—

radiant, strong & one of a kind! 🌸✨

 

Self-Love is a lifelong journey,
and every step is worth it.

 

Happy Valentines Day

 to all the beautiful souls! 💋💕

Rox Musicbar & Grill, Graz 2019-2021

An Halloween und am Faschingsdienstag haben wir die gesamte Rox-Crew verwandelt – 🎭✨

Lendwirbel Graz 2017/2022

🎨✨ Facepainting & Henna beim Lendwirbel in Graz – Malen bis spät in die Nacht 🎭🌿

 

Der Lendwirbel – ein Festival der Begegnung, Kreativität und Straßenkunst – verwandelt das Grazer Lendviertel jedes Jahr im Mai in eine bunte, pulsierende Bühne. 🎶✨ Hier gibt es keine festen Eintrittsbarrieren, kein kommerzielles Programm – stattdessen entsteht alles spontan, gemeinschaftlich und aus dem Moment heraus. Musikerinnen, Künstlerinnen, Tänzerinnen, Aktivistinnen und kreative Köpfe aller Art kommen zusammen, um die Straßen mit Musik, Performances, Installationen und Mitmachaktionen zu füllen.

Mittendrin, auf dem Mariahilfer Platz, war unser Platz für Facepainting & Henna. 🎨🖌️

 

Zwischendurch meinte es das Wetter allerdings nicht gut mit uns. 🌧️ Der Regen machte es unmöglich zu malen, und so mussten wir mehrere Male aussetzen. Doch an allen anderen Jahren war es ein einzigartiges Erlebnis – umgeben von Livemusik, Feuerkünstlern, Akrobaten, Tanzperformances und einer energiegeladenen, offenen Community.

 

Der Lendwirbel ist kein gewöhnliches Festival – es ist ein kreatives Experiment, eine Plattform für Kunst, Begegnung und freie Entfaltung. Ich bin immer wieder aufs Neue begeistert, wenn es die Umstände erlauben,

ein Teil dieser besonderen Atmosphäre zu sein! 💖✨

Ritterfest Burg Oberkapfenberg/ Stmk 2017 -2019

🎨✨ GESICHTSMALEREI beim Ritterfest auf Burg Oberkapfenberg 🏰🛡️

 

Drei Jahre lang durften meine Kollegin und ich Teil eines ganz besonderen Spektakels sein – des Ritterfests auf Burg Oberkapfenberg in Kapfenberg/Bruck an der Mur. 🏰⚔️ Zwischen Jongleuren, Gauklern, Musikanten und feuerspeienden Künstlern verwandelten wir Gesichter in kleine Kunstwerke. 🎭✨

Unsere Schminkpinsel waren unsere Zauberstäbe, mit denen wir mutige Ritter 🏇, anmutige Edelfrauen 👸, furchteinflößende Drachen 🐉 und geheimnisvolle Fabelwesen zum Leben erweckten. Die leuchtenden Kinderaugen, das Lachen der Besucher und die magische Atmosphäre der Burg machten jede Minute zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Während Trommeln donnerten, Schwerter klirrten und Dudelsäcke erklangen, tauchten wir in eine Welt längst vergangener Zeiten ein – eine Welt, in der Fantasie und Realität miteinander verschmolzen.

Es war eine Ehre, Teil dieses einzigartigen Festes zu sein und unsere Kunst inmitten dieser mittelalterlichen Pracht präsentieren zu dürfen.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese wundervolle Zeit mit uns geteilt haben – von den kleinen Rittern und Prinzessinnen bis hin zu den mutigen Abenteurern, die sich mit Farbe und Pinsel in zauberhafte Wesen verwandeln ließen. 💖🎨

 Admont/Kärnten 2017 - 2019 

Flower & Colour Power Festival 2018

In den Sommerferien wurde der Spechkohof zur ultimativen Flower-Power-Zone! 🌸🌼 Mehrere kreative Workshops für Kids, aber vor allem für Teenies, standen auf dem Programm – und ich war mittendrin mit Facepainting, Henna & vielen anderen coolen Aktionen.

Wir haben gebatikt, gehäkelt, gebacken, getanzt, gebastelt (ja, sogar Ohrringe aus Kronkorken!),

uns gestylt und das alles in nur wenigen Tagen. 💃✨ Die Mädels waren nicht mehr ganz so klein,

sondern schon richtige Teenager – und was kam dabei besonders gut an? Henna-Tattoos!

Gemeinsam haben wir die Farbe angerührt, und am nächsten Tag wurden die sanften Mädchenhände mit kunstvollen Tattoos verziert. Ein echtes Highlight! 🎨🌿

🎨 Ein zauberhafter Nachmittag am Spechkohof 🐰🖌️

 

Am 11. Februar 2017 verwandelte sich der Spechkohof  

in Kärnten in eine bunte Fantasiewelt! 🌈✨

Von 13 bis 16 Uhr durften sich unsere jungen Gäste in

alles verwandeln, was ihre Vorstellungskraft hergab –

von flauschigen Hasen 🐰 über wilde Raubkatzen 🐆

bis hin zu gruseligen Totenköpfen 💀.

 

Mit jedem Pinselstrich entstanden neue, kreative Kunstwerke, die Kinderaugen zum Leuchten brachten. ✨

Doch das war erst der Anfang! Beim anschließenden 📸 Fotoshooting durfte jeder in seiner neuen Rolle vor der Kamera posieren – mal furchteinflößend, mal verspielt, aber immer mit ganz viel Spaß! 😍

 

Nach einer wohlverdienten Mittagspause mit leckeren Brötchen 🥪 startete unser Workshop

Professionell Schminken lernen“ 🎭.

Hier zeigten wir die Grundlagen des Facepaintings,

bevor die Teilnehmer selbst den Pinsel in die Hand nehmen durften. Besonders die Kinder konnten es kaum erwarten, ihre Mütter mit fantasievollen Masken zu schmücken – eine herrlich kreative Stimmung! 🎨👩‍🎨

 

Ein riesiges Dankeschön an Nora Korb-Müller für ihre herzliche Gastfreundschaft und die wunderbare Zusammenarbeit. 💖 Dieser Tag war ein echtes Highlight – voller Farbe, Fantasie und unvergesslicher Momente! 🌟

Graz & Klagenfurt 2016 

Zurück in Graz begann ich, all meine Freundinnen zusammenzutrommeln – und auch meine kleine Schwester ließ sich begeistern. 🎨✨ Meine Motivation war riesig, und ich fand schnell viele Modelle, um mich auszuprobieren.

Das Ergebnis? Eine bunte Sammlung an kreativen Facepaintings, die meine Leidenschaft nur noch weiter wachsen ließ! 💕🎭

Dublin/Irland 2013 - 2016 

Mit nur 40 € in der Tasche für eine ganze Woche Irland? Zum Glück hatten wir einen Schlafplatz bei meiner lieben Schwester, die damals in Dublin lebte, und der Flug war mein Geburtstagsgeschenk. Trotzdem sagte ich frustriert zu meiner Freundin und Kollegin Kathi: „Mit 40 € werde ich nicht weit kommen – das war keine gute Idee!“

 

Die Stimmung war angespannt, bis wir noch über dem irischen Meer einen Geistesblitz hatten. Denn genau zu dieser Zeit war Halloween. Not macht erfinderisch! Kurzentschlossen ließen wir uns am 31. Oktober in der Grafton Street nieder und boten Facepainting für 5 € pro Gesicht an. Die Farben hatten wir kurz zuvor in einem Billigladen gekauft. Unser Arbeitsplatz? Eine einzige Sauerei! Doch der Andrang war so groß, dass Kathi nicht einmal Zeit fand, ihren Rucksack abzulegen. Man könnte sagen: Wir waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort! 

 

Wir malten bis tief in die Nacht hinein. 🌙🎨✨ Die Freude war so überwältigend, dass ich noch heute an dieses und viele weitere Halloween- Facepainting- Erlebnisse in Dublin zurück denke. 

With only €40 in our pockets for a whole week in Ireland? Luckily, we had a place to stay with my dear sister,

who was living in Dublin at the time, and the flight was my birthday gift. Still, I said to my friend and colleague Kathi in frustration: "I won’t get far with €40 – this was a bad idea!"

The mood was tense until, somewhere over the Irish Sea, we had a sudden stroke of genius. After all, it was Halloween. Necessity is the mother of invention! Without hesitation, we set up in Grafton Street on October 31st and started offering face painting for €5 per person. We had just bought the paints in a discount store.

Our workspace? A complete mess! But the demand was so high that Kathi didn’t even have time to put down her backpack. You could say we were in the right place at the right time.

We kept painting late into the night. The success was so overwhelming that I still look back fondly on this and many other Halloween face painting experiences in Dublin.

Graz & Klagenfurt 2006 - 2009

Als ich als Kinderanimateurin bei Fratz-Graz arbeitete, kam ich zum ersten Mal mit dem Kinderschminken in Kontakt. Schnell stellte sich heraus, dass ich darin ein Talent hatte – und so wurde ich immer öfter für diese Einsätze gebucht.

Eines Tages kam mir die Idee, beim Altstadtzauber Klagenfurt anzufragen.

🎭 Der Altstadtzauber ist eines der bekanntesten Straßenkunst- und Kulturfestivals in Kärnten. Jedes Jahr verwandelt sich die Klagenfurter Altstadt in eine riesige Bühne, auf der Gaukler, Musiker, Straßenkünstler und Akrobaten ihr Können zeigen. Das Festival lockt Besucher aus der ganzen Region an und bietet eine einzigartige Mischung aus Kunst, Unterhaltung und Handwerk.

Also wagte ich mich ganz allein auf dieses Abenteuer und begann am Arthur-Lemisch-Platz, neben dem Wörtherseemandl, zu malen. Dort durfte ich eine Spendenbox aufstellen und sammelte meine ersten Erfahrungen als selbstständige Facepainterin.

Seitdem bin ich – mit wenigen Ausnahmen (wie der Corona-Pandemie oder der Geburt meines Sohnes) – jedes Jahr beim Altstadtzauber dabei. Dort wurde eine Dame auf mich aufmerksam, die mich schließlich zum Langen Tag der Museen in Kärnten einlud, wo ich ebenfalls Kinder schminken durfte.

Fotos aus dieser Zeit habe ich leider keine mehr, aber die Erinnerungen an diese ersten Schritte als Facepainterin sind mir geblieben. Dieses Festival war ein wichtiger Meilenstein für mich – und jedes Jahr freue ich mich darauf, mit meinen Farben und Pinseln Teil dieser besonderen Veranstaltung zu sein.

Krumpendorf 1996

Mein erstes Facepainting 🎨

 

An mein allererstes Facepainting kann ich mich nicht mehr richtig erinnern –

aber ich habe ein altes Foto meiner kleinen Schwester gefunden. Und da niemand sonst in meiner Familie jemals Facepainting gemacht hat, muss es wohl mein Werk gewesen sein! 😄 Damals war ich 12 oder 13 Jahre alt.

Mein Bruder war mein häufigstes „Modell“ – ich habe ihn oft als Vampir geschminkt und gestylt. 🧛‍♂️

Leider gibt es davon keine Fotos mehr, aber die Erinnerungen an unsere kreativen Experimente bleiben.